Volocopter - News / Historie

The sky is no limit

Große Ideen verbinden Menschen. Das e-volo Team beweist mit seiner wegweisenden Entwicklung des Volocopters, dass die Revolution in der Fortbewegung noch nicht zu Ende geträumt ist. Die Konstruktion des VC1 ließ sofort das Potential erkennen und führte geradewegs zum ersten bemannten, elektrisch betriebenen Drehflügler als Luftfahrzeug, dem Volocopter VC200.

e-volo bezieht neuen Firmensitz in Bruchsal

Ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte des Volocopter Teams ist die Verlegung des Firmensitzes innerhalb der TechnologieRegion Karlsruhe nach Bruchsal. Diese Veränderung war notwendig geworden, da am bisherigen Standort keine geeigneten Ausbreitungsflächen für unser wachsendes Team verfügbar waren. Mit dem Umzug haben wir nun auch die räumliche Trennung zwischen Büro/Entwicklung und Hangar/Flugfeld des Volocopters aufgehoben.

Im neu bezogenen Gebäude haben wir nun ausreichend Platz für das angestrebte Wachstum des Teams. Gleichzeitig können wir unseren Mitarbeitern eine professionelle Arbeitsumgebung bieten und verfügen über einen angemessenen Rahmen für unsere Besucher aus aller Welt.

e-volo headquarters

Volocopter beweist dynamische Schnellflugeigenschaft

Auf einem speziellen Testfluggelände in Bayern werden von unserem Entwicklungsteam erstmals dynamische Testflüge im Schnellflug mit dem Volocopter durchgeführt.

Bei diesem Testflugprogramm demonstriert der Volocopter zum ersten Mal verschiedene dynamische Flugmanöver im oberen Geschwindigkeitsbereich. Diese Testflüge dienen aber nicht nur zur Schaustellung der möglichen Flugdynamik. Das eigentliche Ziel ist es, wichtige Erkenntnisse zur Optimierung der aktuellen Entwicklung der neuen Prototypen für die Serienfertigung zu gewinnen. Dabei werden u.a. der Leistungsbedarf des VC200 bei verschiedenen Flugmanövern und -geschwindigkeiten ermittelt. Um das Flugverhalten in Grenzbereichen auswerten zu können, werden bei einigen Flugmanövern einerseits die Positions- und Höhenautomatik sowie andererseits die Flugmanöver-Limits deaktiviert.

Ein großer Vorteil des Volocopters ist es, dass er auch unbemannt betrieben werden kann. Somit kann das e-volo Entwicklungsteam das neuartige Fluggerät bei diesen Testflügen mit einer Sondergenehmigung ferngesteuert vom Boden aus fliegen. Das Flugverhalten kann durch Variieren von Parametern in der Steuersoftware vorbestimmt werden. Ziel ist es, die zukünftigen Serien-Volocopter einerseits sportlich und agil zu programmieren, dabei dem Piloten aber keine sicherheitskritischen Flugmanöver zu ermöglichen, ganz gleich wie aggressiv er den Joystick auch bedient.

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AERO 2016

Friedrichshafen am Bodensee: "AERO - The Global Show for General Aviation". Wir präsentierten die bemannten Erstflüge der „White Lady“ basierend auf einer "Permit to Fly".  Hochrangige Besuche der EASA oder vom "Fantastischen 4" Star SMUDO waren die Highlights unseres sehr erfolgreichen Messeauftritts.

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Volocopter „White Lady“ fliegt bemannt!

Der bemannte Erstflug des weltweit einzigen zugelassenen Multicopters, dem Volocopter VC200, läutet den Beginn einer neuen Ära in der Fortbewegung der Menschheit ein. Den historischen Erstflug führte am 30.03.2016 Geschäftsführer Alexander Zosel durch. An diesem Tag tauften die Entwickler den Volocopter VC200 mit der Kennung D-MYVC auf den Namen „White Lady“.



“Der Flug war total super” sagte Alex Zosel direkt nach seiner Landung. “Also der erste Flug war einfach unglaublich. Ich habe mich reingesetzt, wir haben Vorchecks gemacht vielleicht 20 Sekunden gefühlt, dann habe ich schon die Freigabe für den Flug erhalten. Ich habe nicht lange gezögert, ich habe einfach den Hebel nach oben gedrückt und der Volocopter ist einfach mit einem Satz nach oben gesprungen. Es war unglaublich, es war ein total schwereloses Schweben, also es hat sich überhaupt nicht angefühlt als wären da wahnsinnige Kräfte am Werk, sondern es war alles total leicht und jede Bewegung, die ich mit dem Joystick gemacht habe, hat er sofort umgesetzt.

Es ist schon ein erhabenes Gefühl, abzuheben, zu fliegen die ersten Meter und dann wirklich mal die Hand vom Joystick wegzunehmen und zu merken, ja es ist als würde ich auf dem Boden stehen und dann gucke ich runter und es sind 20-25 Meter. Also es ist schon unglaublich was wir da geschaffen haben. Es ist echt unglaublich!“

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Volocopter erhält VVZ

Zum Zweck der Erprobung im Rahmen des Erprobungsprogrammes "Multicopter" erhält e-volo für den Volocopter VC200 die vorläufige Verkehrszulassung (Kennzeichen D-MYVC) als Ultraleicht-Luftfahrtgerät (UL). Die VVZ berechtigt e-volo mit dem VC200 am Luftverkehr in Deutschland mit bemannten Flügen teilzunehmen.
In Vorbereitung auf die Erteilung einer Zulassung für bemannte Flüge hat das e-volo Team zuvor monatelang Erfahrungen bei über 100 unbemannten Testflügen gesammelt. Mithilfe einer professionellen Fernsteuerung wurden einerseits Belastungstests des Gesamtsystems, einzelner Baugruppen und einzelner Komponenten durchgeführt, andererseits wurden auch diverse Ausfallszenarien "erflogen". Dabei wurden u.a. Antriebsmotoren, Akkus sowie Flugsteuerungen im Flug ausgeschaltet. Auch wurden bei Testflügen Fehlinformationen von "defekten" Sensoren ins Steuer-System eingespeist. Des Weiteren wurden unbemannte Flüge in turbulenten Wetterbedingungen durchgeführt.

Volocopter Vorlaeufige Verkehrszulassung

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e-volo gewinnt „Climate Champion COP21“ Award in Paris

Im Rahmen der „Solutions COP21 - Celebrate the Champions Night“ im Grand Palais an der Champs-Élysées in Paris erhält e-volo für ihren Volocopter den „Climate Champion COP 21“ Award. Frans Nauta, Leiter Climate-KIC Niederlande, überreicht im Rahmen einer Festveranstaltung am 4. Dezember den Geschäftsführern Alex Zosel und Florian Reuter den Preis. Nauta bezeichnet den Volocopter als grünes Mobilitätskonzept der Zukunft, bei der der öffentliche Verkehr in naher Zukunft teilweise in die dritte Dimension „abheben“ kann. Dabei muss keine Verkehrsinfrastruktur wie Straßen, Tunnel und Brücken errichtet werden und CO2-Emissionen fallen im Flugbetrieb auch nicht an. Somit können wertvolle Naturlandschaften erhalten bleiben. Die internationale Auszeichnung stellt eine besondere Ehre für e-volo dar, werden doch damit die Bemühungen des Karlsruher Start-ups für eine ökologisch vertretbare Mobilität gewürdigt.

Insgesamt wird der Award drei Unternehmen verliehen, deren Technik das Potenzial hat, schon in naher Zukunft bei der Eindämmung des Klimawandels einen erheblichen positiven Beitrag zu leisten. Die beiden weiteren Preisträger kommen aus den Niederlanden und Frankreich. Die Keynote zur „Celebrate the Champions Night“ spricht Mary Robinson, ehemalige Präsidentin von Irland und Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen. In ihrer Rede sagt Robinson über den Volocopter: „Ich bin begeistert von der Innovationskraft, der heute Abend mit dem `Climate Champion Award´ gekürten drei Unternehmen. Meine Enkel würden den elektrischen Hubschrauber lieben.“ Außerdem erläutert sie, dass es wichtig ist, dem Klimawandel Technologien wie diese der drei zum Climate Champion gekürten Start-ups entgegenzustellen und aus Europa in die ganze Welt zu verbreiten. Robinson ruft zu mehr globaler Zusammenarbeit auf, um gemeinsam Lösungen gegen den Klimawandel zu entwickeln. Darüber hinaus lobt sie die Mitglieder des Climate-KIC für ihr Bestreben, eine weltweit führende Rolle beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen Gesellschaft einzunehmen.

e-volo gewinnt „Climate Champion COP21“ Award in Paris
Florian Reuter, Frans Nauta und Alexander Zosel bei der Preisverleihung

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Erfolgreiches Testflugprogramm

Die letzten Systemkomponenten des VC200 werden in Betrieb genommen. Folgende technische Milestones werden „erflogen":
- Höhenautomatik und Positionsautomatik optimiert in Betrieb genommen. Der Volocopter bleibt wie "angenagelt" in der Luft stehen, wenn der Pilot die Steuerung loslässt.
- Der VC200 wird zur Simulation von Pilotengewichten mit 120 kg Zuladung geflogen.
- Der Joystick wird in Betrieb genommen. Das ganze Team ist extrem beeindruckt, wie einfach und intuitiv der VC200 zu steuern ist. Die Ankündigung der Marketing Abteilung von e-volo, dass der Volocopter kinderleicht zu fliegen sein wird, wird eindrucksvoll bewiesen.
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Erfolgreiches Testflugprogramm

Fertigstellung der elektronischen Komponenten

Die Einbauarbeiten der neuen elektronischen Komponenten im VC200 sind abgeschlossen. Die Inbetriebnahme aller Komponenten, die miteinander über das hochredundante optische Datennetzwerk kommunizieren, verläuft wie geplant.

Fertigstellung der elektronischen Komponenten
Ein Kommunikationsknoten des Datennetzwerkes

Neue Gesellschafter, neues Kapital

Im Rahmen einer Kapitalerhöhung treten die sk ventures GmbH und der langjährige Entwicklungspartner, die Ascending Technologies GmbH, als neue Gesellschafter der e-volo GmbH bei. Mitgründer Thomas Senkel verlässt das Unternehmen.

10.000.000 Klicks auf YouTube

Auf YouTube wird die 10.000.000 Besucher-Marke des Videos vom bemannten Flug mit dem VC1 überschritten.

Crowdfunding Europa-Rekord

Über die Crowdfunding Plattform Seedmatch wirbt e-volo über das Internet innerhalb von nur drei Tagen 1.200.000 € Funding ein: Neuer Crowdfunding Europa-Rekord. Die ersten 500.000 € dieser Summe werden innerhalb von nur 2 Stunden und 35 Minuten gezeichnet.

Jungfernflug des VC200

Der Jungfernflug des VC200 sowie erste Testflüge werden in der dm-arena in Karlsruhe erfolgreich durchgeführt. Bei mehreren Flügen von einigen Minuten Dauer mit etlichen sanften Starts und Landungen werden alle Erwartungen an das Konzept der Volocopter übertroffen.
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Jungfernflug des VC200
Der Jungfernflug des VC200 in der dm-arena

Weltpremiere des VC200

Das Team von e-volo feiert die Weltpremiere des VC200 in Berlin. Pünktlich zur Verleihung der „GreenTec Awards“ wird die Struktur des ersten Prototyps fertig gestellt. Gesprächsthema des Abends ist der Volocopter - denn er schwebt in 15 Metern Höhe über den Galagästen. Beim Award konnte sich „Goliath“ Airbus knapp vor „David“ e-volo aus Karlsruhe platzieren.

Weltpremiere des VC200
Der VC200 bei den „GreenTec Awards“

Neue Luftfahrtklasse für die Volocopter

Das innovative Konzept des elektrischen Senkrechtstarters hat das Bundesministerium für Verkehr derart überzeugt, dass es ein mehrjähriges Erprobungsprogramm zur Schaffung einer neuen Luftfahrtklasse für den Volocopter beschlossen hat.
Der DULV (Deutscher Ultraleichtflug Verband) erhält den Auftrag hierfür eine Bauvorschrift, eine Betriebsordnung sowie das Ausbildungswesen für die späteren Piloten in Zusammenarbeit mit e-volo auszuarbeiten.

2 Mio. Euro Projektkosten vom Bund gefördert

Als Verbundforschungsprojekt „Volocopter“ wird eine Förderung über Projektkosten von zwei Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft zugesagt, um innerhalb von drei Jahren einen 2-Sitzer zu bauen.
Beteiligt sind zwei Forschungseinrichtungen und vier Unternehmen: Institut für Aerodynamik und Gasdynamik in Stuttgart, Institut für Angewandte Forschung in Karlsruhe, Blank Skycontrol, DG Flugzeugbau, Helix und e-volo.

Oshkosh AirVenture in den USA

Auf Einladung der EAA wird der Testträger VC2 auf dem Oshkosh AirVenture in den USA ausgestellt. Dort berichten NASA-Innovationsleiter Mark Moore sowie Entwicklungschef der US Air Force, Dr. Mark Maybury bei Ihren Vorträgen zur Zukunft der Luftfahrt über die Erfindung des Volocopters.

Oshkosh AirVenture in den USA
Der VC2 vor dem Flugfeld in Oshkosh

Lindbergh Innovationspreis

e-volo gewinnt den Lindbergh-Innovationspreis 2012. Die Luftfahrt-Preise der Charles-Lindbergh Stiftung werden vergeben, um Innovationen in umweltschonender Luftfahrt zu würdigen und bedeutende Fortschritte in der Luftfahrt zu fördern. „Wir glauben, dass die Entwicklung des Volocopters bedeutende Aussichten verspricht den Nahverkehr radikal zu verändern“ sagt Erik Lindbergh, Enkel von Charles Lindbergh, bei der Preisverleihung. „Es hat einen langen Weg der Entwicklung vor sich, aber wenn dieses innovative Konzept den kommerziellen Markt erreicht, wird es dramatisch die Art und Weise verändern, wie wir uns über den Planeten bewegen.“

Die Erfindung des Volocopters

Stephan Wolf, Thomas Senkel und Alexander Zosel beantragen im Rahmen der Erfindung des Volocopter erste Schutzrechte beim Patentamt. Weitere nationale und internationale Schutzrechte werden in den nächsten Monaten ausgearbeitet und eingereicht.

Bemannter Erstflug schreibt Luftfahrtgeschichte

Den drei Volocopter Erfindern gelingt der weltweit erste bemannte Flug mit einem elektrischen Multikopter. Der Flug von Thomas Senkel mit dem VC1 dauert genau 90 Sekunden.
Das Video vom Flug erreicht nach wenigen Tagen 1 Mio. Klicks auf YouTube. Die weltweite Medienresonanz überrollt das Erfinderteam, gibt aber bereits einen Hinweis auf das wirtschaftliche Potential des Volocopters. Anfragen und Anwendungsideen aus der ganzen Welt bekräftigen das e-volo Team in dem Vorhaben ein zulassungsfähiges Luftfahrzeug zu entwickeln. Nach dem Flug wird entschieden, den VC1 außer Betrieb zu nehmen und nur noch als Ausstellungsstück zu verwenden.
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Der VC1 mit Testpilot beim historischen Erstflug

Erste Testträger entstehen

Stephan Wolf programmiert die erste Flugsteuerung, Thomas Senkel entwickelt die notwendigen Elektromotoren und konstruiert die ersten Testträger und Alexander Zosel bereitet die mediale Präsentation des Projektes vor. Schon in dieser Phase sind Sicherheitsaspekte ausschlaggebend bei allen Entwicklungs-Entscheidungen der drei Erfinder des Volocopters.


Erstes Flugmodell mit 16 Rotorblättern

Grundlagenforschung

Die Berechnungen der letzten Monate ergeben, dass man durch Eigenentwicklungen und Effizienzsteigerung der am Markt befindlichen Technologien tatsächlich das Gewicht eines Menschen in die Luft heben kann. Es folgt die Planung der Logistik für die konkrete Umsetzung.

Erste Idee

Erste sehr leicht zu steuernde Quadrokopter erscheinen als Spielzeug auf dem Markt. Die späteren Gründer von e-volo sind davon fasziniert und beginnen erste Überlegungen, mit dieser Technologie einen Menschen in die Luft zu bringen.